Finanzkrise und kein Ende: Nun will auch die amerikanische Pornoindustrie Hilfe vom Staat! Angesichts des milliardenschweren Rettungspakets für Banken und die vorgesehenen Überbrückungskredite für die angeschlagene Autoindustrie melden sich Branchenvertreter zu Wort. Wo sonst sie Begehrlichkeiten ihrer Kundschaft erfüllen, sind sie jetzt diejenigen, die einer Begierde nachgehen: staatlichen Subventionen nämlich.
In einer gemeinsam veröffentlichten Erklärung fordern der Sex-Filmemacher Joe Francis sowie der Porno-Verleger Larry Flynt eine Finanzspritze in der Größenordnung von fünf Milliarden US-Dollar, was ungefähr 3,7 Milliarden Euro entspricht. Die beiden Legenden des Pornogeschäfts betonten, mit einem Jahresumsatz von 13 Milliarden US-Dollar gehörte die Branche zu einem sehr wichtigen amerikanischen Wirtschaftszweig. Außerdem argumentierten sie, dass Menschen zwar ohne Auto, nicht aber ohne Sex leben könnten.
Dass der durch die Veröffentlichung der Zeitschrift "Hustler" bekannt gewordene Flynt und Francis, der durch die Filmserie "Girls Gone Wild" Bekanntschaft erlangt hat, ihre Forderung selbst nicht ganz ernst nahmen, zeigt der folgende Satz der Erklärung: "Die Branche steht noch lange nicht vor dem Zusammenbruch - aber warum sollte man ein Risiko eingehen?"
Es war schon immer so: Aus den USA kamen die Trends, und Deutschland übernahm sie mit einiger Verzögerung. Warum sollte dies in der Pornoindustrie anders sein? Letzte Woche hatten wir darüber berichtet, wie die amerikanischen Sexunternehmen um Staatshi
Aufgenommen: Jan 16, 13:58