Nun geht es also auch privat wieder aufwärts: Nachdem der Gewichtheber Matthias Steiner wenige Monate nach dem schrecklichen Unfalltod seiner Frau bei den Olympischen Spielen in Peking Gold holte, hat der "Sportler des Jahres 2008" seit kurzem eine neue Freundin.
Einem Bericht der BILD-Zeitung zufolge erklärte Steiner, die "Kennenlernphase" mit der TV-Moderatorin Inge Posmyk (37) sei beendet und die beiden nun offiziell liiert. Angeblich will das frisch verliebte Paar schon am Wochenende beim in Wiesbaden stattfindenen "Ball des Sports" gemeinsam auftreten.
Posmyk, die bei Kabel 1 sowie N24 als Nachrichtensprecherin arbeitet, hatte den Gewichtheber im letzten Herbst bei einer Leseveranstaltung getroffen. Dort las Steiner aus dem Werk "Das Wörterbuch des Optimisten." Daraufhin wollte die Fernsehmoderatorin den Sportler in eine Sendung zum Thema "Positives Denken - wie man Täler überwindet" einladen.
Matthias Steiner hatte seinen Olympiasieg in Peking seiner verstorbenen Frau Susann gewidmet, nachdem diese im Jahr 2007 bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Im Dezember 2008 war der Unfallverursacher zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt.
Den Christopher-Street-Day (CSD) feierte ganz Köln
Die Christopher-Street-Parade rollte am 6. Juli wieder als schriller Umzug durch Köln. Es war erneut eine bemerkenswerte Gay-Show der Superlative: 60 Festwaggons, mit 20.000 Teilnehmer, 500.000 Gästen.Wie immer warfen die Teilnehmer auf den Festwagen den Besuchern Lollis und Präservative zu. Das High-Light: Eine Gruppe männlicher Dolly Busters, die prächtig aufgebrezelten Südamerikaner, Drag Queens und natürlich die sexy gestylten Zuschauer selbst.
Jedoch sollte nicht nur ausgelassen gefeiert werden. In 2008 stand die Parade unter dem Slogan "Null Toleranz für null Toleranz". Der Leitspruch wurde bewusst kämpferisch gewählt.
Es sollte noch einmal verdeutlicht werden, dass in einigen Bereichen der Gesellschaft nicht gerade zimperlich mit Homos umgegangen wird, meinten die Initiatoren vom Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST).
Um auf die Diskriminierung von Lesben sowie Schwulen im Sport hinzuweisen, sponserte auch der Deutsche Fussballlbund (DFB) einen Waggon. Auch Vereine, politische Parteien, Verbände sowie Gewerkschaften zeigten Flagge. Firmen wie z. B. Ikea und Ford sendeten zudem ihre homosexuellen Arbeitnehmer in die Parade.