Den Christopher-Street-Day (CSD) feierte ganz Köln
Die Christopher-Street-Parade rollte am 6. Juli wieder als schriller Umzug durch Köln. Es war erneut eine bemerkenswerte Gay-Show der Superlative: 60 Festwaggons, mit 20.000 Teilnehmer, 500.000 Gästen.Wie immer warfen die Teilnehmer auf den Festwagen den Besuchern Lollis und Präservative zu. Das High-Light: Eine Gruppe männlicher Dolly Busters, die prächtig aufgebrezelten Südamerikaner, Drag Queens und natürlich die sexy gestylten Zuschauer selbst.
Jedoch sollte nicht nur ausgelassen gefeiert werden. In 2008 stand die Parade unter dem Slogan "Null Toleranz für null Toleranz". Der Leitspruch wurde bewusst kämpferisch gewählt.
Es sollte noch einmal verdeutlicht werden, dass in einigen Bereichen der Gesellschaft nicht gerade zimperlich mit Homos umgegangen wird, meinten die Initiatoren vom Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST).
Um auf die Diskriminierung von Lesben sowie Schwulen im Sport hinzuweisen, sponserte auch der Deutsche Fussballlbund (DFB) einen Waggon. Auch Vereine, politische Parteien, Verbände sowie Gewerkschaften zeigten Flagge. Firmen wie z. B. Ikea und Ford sendeten zudem ihre homosexuellen Arbeitnehmer in die Parade.